Gefäß

Acrylglaskugel als Kulturgefäß. U. Soltau.
Eine Acrylglaskugel als Hermetosphäre. U. Soltau©.

Die rein technischen Ansprüche an das Pflanzgefäß sind nicht hoch. Es muss aus einem transparenten, farblosen Material bestehen (Weißglas, Acrylglas) und hermetisch verriegelbar sein.
Bei der Auswahl des richtigen Gefäßes spielt eher der ästhetische Aspekt eine Rolle. Klare, schnörkellose Formen unterstreichen den Inhalt, verspielte Formen lenken eher von ihm ab.
Weithalsige Gefäße erleichtern das Bepflanzen ungemein, aber mit einer langen Pinzette oder selbst gebastelten Hilfsmitteln und etwas Geschick lassen sich auch enghalsige Gefäße (Flaschen, Weinballons) relativ problemlos bepflanzen. Eine spätere Wartung oder Reinigung solch enghalsigen Gefäße gestaltet sich aber oft knifflig, wenn nicht gar unmöglich.
Beachtet man diese Punkte, dann gibt es keine Einschränkungen für die kreativen Gefäßauswahl.
Vasen mit Deckel, Bonbonieren, Glasgefäße aus dem medizinisch-naturwissenschaftlichen Kontext, ausgediente Aquarien mit Glasabdeckung, schlichte Karaffen, oder Glas-Überstürze können Verwendung finden, aber auch Acrylglaskugeln oder andere Kunststoffbehälter. Der Fantasie und Kreativität stehen hier alle Türen offen.

Bonboniere als Kulturgefäß. U. Soltau.
Ein Vorratsglas als Hermetosphäre. U. Soltau©.